Ursachen von Schlafstörungen

Übermäßiger Alkoholkonsum

Einer der häufigsten Gründe für Schlafprobleme ist übermäßiger Alkoholkonsum. Geringe Mengen, wie z. B. ein Glas Bier oder Rotwein, können zwar den Schlaf, vor allem das Einschlafen, fördern, größere Mengen stören den Schlaf jedoch, da der Körper mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt ist. Durchschlafprobleme treten unter Alkoholeinfluss sehr viel häufiger auf. Tiefschlafphasen, die so genannten REM-Phasen, werden unterdrückt.

Umwelt- und Wohngifte

Auch Umwelt- oder Wohngifte können Schlafstörungen auslösen. Vor allem in Spanplatten, Holzschutzmitteln, Lacken, Wandfarbe, Abdichtmaterialien, Bodenbelägen, Klebern, Tapeten, Möbeln oder Dämmstoffen können Gifte enthalten sein, die auch den Schlaf negativ beeinflussen. An diese Ursachen wird bei Schlafstörungen selten gedacht.

Medikamente

Viele Medikamente haben als mögliche Nebenwirkung Schlafprobleme. So z. B. Schmerz- und Grippemittel mit Koffein. Oder aber auch die in Grippe- und Hustenmitteln enthaltenen Stoffe Ephedrin oder Theophyllin. Ebenfalls können alle chemischen Fatburner und Appetitzügler die innere Unruhe vergrößern. In diesen Fällen ist es immer ratsam, den Arzt zu befragen.

Lärm

Auch während wir schlafen, bleibt der Gehörsinn aktiv und meldet Geräusche aller art an das zentrale Nervensystem. Wenn die Lautstärke einen bestimmten Pegel überschreitet, so wird der Schlaf unruhiger und weniger tief.

Schlafzimmer

Darüber hinaus gibt es weitere Faktoren, die den tiefen, erholsamen Schlaf negativ beeinflussen können:

  • beheiztes Schlafzimmer (Wärme beeinträchtig den Schlaf, genau wie trockene und »verbrauchte« Atemluft)
  • alte, durchgelegene, weiche Matratzen vermindern die Durchblutung

 

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